Freitag, 17. Mai 2013

Morgen ist Restaurant Day! 1 Jahr Restaurant Day Kiel! Happy Birthday!

Morgen findet der 5. Restaurant Day hier in Kiel statt. Vor einem Jahr war das Debüt, das erste Mal in unserer Landeshauptstadt. Seit dem  treffen sich alle 3 Monate Unbekannte und Bekannte, die einfach viel Freude und Spaß an Essen aller Art haben. Bist du Koch oder einfach nur ein Neugieriger? Natürlich muss man nichts selbstveranstalten, sondern kann Besucher sein, um die selbstgemachten Produkte zu genießen.
Sehr schnell kommt man in  interessante Gespräche und entdeckt Gemeinsamkeiten.

Und morgen ist wieder solch ein Tag- Restaurant Day auf der ganzen Welt. 

Hier sind die zwei Anlaufstellen für dieses Mal: 

Links im Hof

ART and EAT 
Soup and Bread
Wine and Water

LINKS IM HOF
Legienstr. 26/ Hinterhof
18-22 Uhr
für 30 Personen

www.linksimhof.de



El asado de Cafésito

"Erlebe exotische Gerichte und Getränke, die dich in die Welt Lateinamerikas entführen. Vegetarische Köstlichkeiten und Fleischgerichte frisch vom Grill erwarten dich. Passend dazu werden Maisbrötchen angeboten. Als Getränke werden Impanemas, Kaffeespezialitäten und Hibiskusschorlen gereicht. Zudem wird es ein spezielles Kindermenü geben. Also, ob Klein oder Groß, alle sind willkommen!"


El asado de Cafésito
Moltkestraße 53

14-18 Uhr
50-60 Personen 

Sonntag, 12. Mai 2013

Loppo fragt, Loppo antwortet, Frage 5

 

Was ist das besondere an unseren Röstungen? Irgendwie schmeckt der Espresso anders...


Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, beschäftigen wir uns mit allen Aspekten des Kaffees. Deshalb ist uns nicht nur die Herkunft unserer Bohnen wichtig (siehe Frage 3), sondern auch die Röstung der Bohnen. Deshalb haben wir schon von Anfang an unseren Kaffee selbstgeröstet, um möglichst nahe an unsere Vorstellung von gutem Kaffee generell und Espresso im speziellen heranzukommen. Dabei stellt die Röstung des Kaffees einen wichtigen Aspekt dar, ist aber trotzdem nur ein Bruchteil der Faktoren, die für ein gutes Getränk notwendig sind. Nichtsdestotrotz könnte man mit einer schlechten Röstung wenig anfangen. 
Sind die Bohnen "gebacken", dass heißt über lange Zeit bei zu niedrigen Temperaturen geröstet? Hier würden sich nicht das volle Potential des Geschmacks entwickeln, aber weniger Säure vorhanden sein. Sind die Bohnen zu kurz geröstet? Es würde ein sehr fruchtiger Espresso entstehen, der oft zu einem charakteristischen gemüsigen Erlebnis im Mund führen würde. Oder sind die Bohnen sehr lange und heiß geröstet? Dann kann es sein, dass die sehr dunklen Bohnen eher schon verbrannt schmecken, dabei aber wenig Säure haben.
All diese Röstvariationen werden angewendet und alle Ergebnisse haben ihre Liebhaber.

Unten braun, oben grün

Wie aber rösten wir die Bohnen? Wir legen nicht umsonst sehr großen Wert auf unsere Rohbohnen. Deshalb wollen wir mit der Röstung die charakteristischen Geschmacksnuancen des Kaffees betonen und sie nicht durch eine zu dunkle Röstung mit Röstaromen überdecken. Sprich: Wir rösten skandinavisch hell! 
Während des 13 bis 15 Minuten dauernden Röstprozesses versuchen wir, dem Kaffee so viel Süße zu entlocken, wie die Rohbohnen hergeben. Gelingt dies, hängt es auch von dem Rohkaffee ab, wie viel Säure im Kaffee verbleibt. Wie ihr vielleicht schon im Gespräch mit uns erfahren habt, haben wir eine Vorliebe für fruchtige Kaffees. Dieser Begriff ist nicht Teil des alltäglichen Kaffeewerbung-Tralalas des abgedroschenen Aromen-Hochland-Vollmundigkeits-Geschwafels. Fruchtigkeit bezieht sich auf die lebendige Säure des Kaffees, die ihn komplex und interessant macht. Dieser Aspekt hat nichts mit der Säure eines schlecht zubereiteten Espressos zu tun, die den ganzen Mund ausfüllt und einem das Gesicht verziehen lässt. Sie sollte sich eher harmonisch in die anderen Geschmacksnuancen einfügen und ein leichtes Kitzeln auf der Zunge auslösen.
Natürlich ist auch diese Fruchtigkeit, erzielt durch helle Röstungen, reine Geschmackssache. Doch hat man sich ersteinmal daran gewöhnt, dass ein Espresso nicht nur bitter, stark und dunkel schmecken kann, eröffnet die helle Röstweise unendlich viele Möglichkeiten in der Welt des Kaffees. Plötzlich kann man Unterschiede zwischen einzelnen Herkunftsländern, Regionen und Ernten schmecken, die bei der klassischen italienischen Röstungen nicht schmeckbar wären. Qualität wird in jeder Hinsicht wichtiger, denn Fehler in der Aufbereitung der Rohbohnen sind schneller erkennbar. Die helle Röstweise ermöglicht es auch, einen Kaffee nicht nur als Espresso zuzubereiten, sondern mit Filtermethoden zu experimentieren. Wie schmecken die Ergebnisse aus der Siebträgermaschine und aus dem V60-Handfilter? Wird ein leichter Espresso zu einem kräftigen Filtergetränk? Aus diesem Grunde haben wir auf den Etiketten unseres Microlot No. 52, des Lapulapu-Blend und des Äthiopien Taramesa vermerkt, dass diese sowohl als Espresso als auch als Filterkaffee zubereitet werden können.

Nach der Röstung ...

Wie ihr sehen könnt, sind wir leidenschaftliche Verfechter dieses neuen Kaffeeverständnisses, welches in Großbritannien, den USA und Skandinavien schon seit längerer Zeit verwurzelt ist. Da wir auf unserem Fahrrad nicht nur puren Espresso ausschenken, sondern ihn auch mit Milch mischen, verwenden wir grundsätzlich für alle Milchgetränke einen doppelten Espresso. Ein Nachteil der hellen Röstungen ist es nämlich, dass der Kaffee sich schlechter gegen die Milch durchsetzten kann. Dennoch, auch mit Milch zusammen bietet der hell geröstete Kaffee mehr Facettenreichtum. Die Säure wird durch die Milch zurückgenommen, Erinnerungen an Haselnuss, Karamell oder auch Erdbeermilchshake klingen an. Alles hängt von der verwendeten Bohne ab. Nein, die Milch ist nicht schlecht, es handelt sich um einen fruchtigen Espresso! ;-)


Zu guter letzt ein optischer Vergleich. Auf der linken Seite kann man eine klassiche Espressoröstung sehen. Laut Verpackung handelt es sich um den Röstgrad "Full city", allerdings lässt die Optik eher auf einen French- oder Italianroast schließen. Die Bohnen sind glänzend, da die ätherischen Öle ausgetreten sind und haben eine dunkelbraune Farbe. Der Geruch ist sehr rauchig, dezente Kakaotöne sind merkbar.
Rechts liegen die von uns gerösteten Ecuadorbohnen (Zamora, Chinchipe, Kooperative ACRIM). Sie sind wesentlich heller und die Öle des Kaffees sind nicht an die Oberfläche getreten. Den Röstgrad kann man mit City + angeben, die Röstung wurde also kurz nach dem ersten Crack beendet. Der Geruch ist süßlich, wobei Noten von Kakao, Karamell und Haselnuss zu vernehmen sind.


Wenn man bedenkt, dass der Ecuador der dunkelste Kaffee ist, den wir im Programm haben, wird der Unterschied der Röstungen besonders deutlich.

Samstag, 11. Mai 2013

In 7 Tagen (18.5.) findet...

 
  ...  der nächste Restaurant Day statt.  Auch Kiel ist wieder zum 5. Mal in Folge dabei. 
 Momentan findet man 2 Restaurants auf der KARTE.

 

Nr. 1: Links im Hof

ART and EAT 
Soup and Bread
Wine and Water

LINKS IM HOF
Legienstr. 26/ Hinterhof
18-22 Uhr
für 30 Personen


www.linksimhof.de





Nr. 2 : El asado de Cafésito

"Erlebe exotische Gerichte und Getränke, die dich in die Welt Lateinamerikas entführen. Vegetarische Köstlichkeiten und Fleischgerichte frisch vom Grill erwarten dich. Passend dazu werden Maisbrötchen angeboten. Als Getränke werden Impanemas, Kaffeespezialitäten und Hibiskusschorlen gereicht. Zudem wird es ein spezielles Kindermenü geben. Also, ob Klein oder Groß, alle sind willkommen!"

El asado de Cafésito 

Moltkestraße 53


14-18 Uhr 
50-60 Personen



Samstag, 4. Mai 2013

Mazzer Robur electronic

Schon seit ein paar Wochen benutzen wir auf unserem Fahrrad ein schwarzes Monster. 
Es handelt sich um eine sehr unpraktische Kaffeemühle: Sie wiegt um die 28 kg und mit einer Höhe von  knapp 72 cm kann man so gerade eben über den Bohnenbehälter schauen. Was für ein Glück, dass er durchsichtig ist. ;-)


 

Egal, was tut man nicht alles, um das Beste aus der Bohne zu holen. Da tritt man doch gerne noch mehr in die Pedalen, auch wenn der E-Motor beim Bergauffahren aufheult und die LED-Leuchte schon nach kurzer Zeit rot leuchtet. Die Herzfrequenz steigt, die Atmung wird schneller und der Körper glüht vor Wärme.
Aber: Jede Mahlung ist für uns eine Freude. Fluffig und kaum erwärmt ist der Kaffee, wenn er aus dem großen, konischen Mahlwerk mit einem Durchmesser von 71 mm herauskommt. Bei jeder Mahlung springt die Mahlwerkskühlung an, um aktiv zu kühlen. Herrlich!


Der 900 Watt starke Motor mahlt die Bohnen mit langsamen 420 bis 500  Umdrehung pro Minute. Innerhalb von 3,45 sec mahlt die Robur ~ 19,5 g pro Shot.  Sie schnurrt angenehm bei jeder Mahlung. So, ruhig und schnell, als ob ein Sounddesigner am Werke war.
Besonders schätzen wir, dass die Mazzer eine stufenlose Mahlgradeinstellung hat. Dies haben wir bei der La San Marco Instant TK sehr vermisst, da bei ihren Einstellungsmöglichkeiten irgendwie immer eine Zwischenstufe gefehlt hat.



Vielen Dank an Stoll Espresso, dass wir nun endlich unser Traum-Equipment zusammen haben!

Mittwoch, 24. April 2013

Loppo fragt, Loppo antwortet, Frage 3

 

Ist unser Kaffee fair gehandelt?

Wenn man "fair gehandelt" wörtlich nehmen würde, könnten wir ohne Einschränkungen "ja" sagen. Allerdings handelt es sich bei Fairtrade nicht einfach nur um einen gebräuchlichen Alltagsberiff, sondern es handelt sich hierbei um ein Siegel bzw. eine Zertifizierung, die wir nicht vorweisen können. 

Da stellt sich die Frage, ob das schlecht ist? Wir finden nicht! Denn unser Kaffee ist unserer Meinung nach besser als "Fairtrade", nämlich "Directtrade", und das wollen wir euch jetzt einmal etwas näher bringen.

Das "Fairtrade"-Siegel ist von der Idee sehr gut und die Standards sind aller Ehren Wert. Es wird zudem ein Mindestpreis garantiert (momentan um von 1,35 $ bis 1,40 $, +,0,30 $ für bio) , der den Bauern Planungssicherheit verspricht. Fair gehandelter Kaffee, wenn er zudem biologisch daherkommt, ist auf jeden Fall immer den Billigbohnen im Supermarkt vorzuziehen. 

Doch wir versuchen bei unserem Kaffee noch einen Schritt weiterzugehen. Unsere persönlichen Vorreiter sind dabei die Quijoten aus Hamburg, die uns diesem Thema nähergebracht haben. Das Besondere am direktem Handel ist, dass es keinen Mittelsmänner und Organisationen zwischen den Kaffeefarmern bzw. -kooperativen und dem Importeur und Röster gibt. Es handelt sich um keine zertifizierte Angelegenheit, doch Transparenz und Nachvollziehbarkeit werden groß geschrieben. Die Importstandards von Quijote sind ein guter Leitfaden, was die Bedingungen für diesen Handel auf Augenhöhe betrifft. Die sozialen Standards sind somit sehr hoch und können durch den direkten Kontakt zu den Produzenten persönlich in Augenschein genommen werden.
Directtrade bedeutet zudem auch, dass viel Wert auf die Qualität des Kaffees gelegt wird. Gerade deshalb, ist diese Form des Handels sehr weit verbreitet im Segment des Spezialitätenkaffees. Zusammen mit den Bauern können neue Aufbereitungsformen ausprobiert werden und alte Prozesse optimiert werden. Biologischer Anbau erscheint da oft als sinnvolle Konsequenz, denn Lebens- und Kaffeequalität lassen sich nur durch eine nachhaltige Bewirtschaftung erreichen.
Diese Art von Zusammenarbeit benötigt ein hohes Engagement auf beiden Seiten, wobei persönliche Zusammentreffen besonders wichtig sind. So kann die Qualität der Bohnen nahezu jährlich verbessert werden und neue Möglichkeiten erschließen sich für Farmer und Röster.
Axel und ich haben letzten Jahr den Anfang genommen und auf unserer Brasilienreise die Farmer des Bob-O-Link-Projekts besucht. Wir waren aktiv an der Auswahl unseres Kaffees beteiligt und konnten so dieses Jahr das erste Mal unseren eigenen Kaffeeimport aufweisen. Die von uns gezahlten 2,70 $ pro lb zeigen, dass der von uns gezahlte Preis fast das doppelte des Fairtrade-Preises ausmacht. Für besondere Kaffees, wie z.B unseren Microlot No. 52, werden allerdings noch weitaus höhere Preise erzielt. Die von uns gezahlten 5,50 $ pro lb liegen da noch weit hinter den Preisen, die in Skandinavien und Nordamerika für Raritäten ausgegeben werden.

Directtrade stellt also eine Zusammenarbeit da, die um ständige Verbesserung der Qualität des Kaffees und der Lebensqualität bemüht ist. Es ist kein starres Siegel, sondern dynamisch und individuell und basiert natürlich auch auf Vertrauen. Für uns als Kaffeeverrückte stellt es alles dar, was uns wichtig ist: Handel auf Augenhöhe, guter Kaffee und damit eine Verbesserung von unserem Leben und des des Farmers.
Damit sich die Loppos aus Kiel weiter in die Materie eintauchen können, steht schon im Juni die nächste Kaffeereise an. Diesmal wird sich Kira nach Ecuador aufmachen und dort 4 verschiedene Kooperativen besuchen. Hier wird das Augenmerk nicht wie in Brasilien auf Cuppings gelegt werden, sondern der Anbau wird in den Vordergrund treten.

 
Bei der Diskussion...

Was kann diese neue Höllenmaschine?
Wie richt dieser sonnengetrocknete Kaffee?
Verkostung



Montag, 22. April 2013

CRITICAL MASS KIEL 26.04.2013 um 19 Uhr Bootshafen

Freitag, 19. April 2013

Loppo fragt, Loppo antwortet, Frage 2

Auch unserer zweiten Frage begegnen wir täglich und wir vermuten, dass sie auf einem tief verwurzeltem Missverständnis beruht.

Warum ist der Espresso so stark und warum ist die Tasse nur halb voll?


Ein Espresso sollte im besten Falle um die 25-30 ml in die Tasse bringen und bei einer Zeit um die 25-30 Sekunden extrahiert worden sein. So lautet die allgemein anerkannte Faustregel. 
Beachtet man diese und ein paar weitere Parameter, wie Temperatur, Druck, Mahlgrad etc. ist ein Espresso ein sehr hoch konzentriertes, komplexes Getränk, das dementsprechend nur wenig Raum in der Tasse einnimmt.
Aber genug des Kauderwelsches. Serviert man einen derartig zubereiteten Kaffee, ziehen sich beim Kunden zuweilen die Gesichtsmuskeln zusammen und Sätze wie " Der zieht einem ja die Socken aus." fallen.
Und hier stoßen wir auf das weit verbreitete Missverständnis, dass sicher nicht nur in Deutschland anzufinden ist. Da zuweilen nicht alle Parameter bei der Espressozubereitung beachtet werden, landet oft eine dünne, auch "unterextrahiert" genannte, Pseudoversion des Espressos in der Tasse, der oft nichts mit dem Original zu tun hat. Ist man diesem verwässertem Gebräu gewachsen, heißt das jedoch nicht, dass man mal so eben einen Doppelten herunterkippen kann, ohne zu schaudern.
Deshalb denken wir, dass das Trinken und das Genießen eines Espressos gelernt und geübt werden muss. Dazu gehört auch, dem Zuckerreflex zu widerstehen und erstmal zu kosten. Wie ist die Süße des Espressos? Welche Assoziationen kommen mir in den Sinn, wenn ich über den Geschmack nachdenke? Orange? Karamell? Blaubeere? Spürt man das leichte kitzeln der Säure auf der Zunge? Wie ist das Mundgefühl? Fühlt sich der Espresso cremig an?

Deshalb hier unser Appell an das vorsichtige Herantasten an den kleinen Shot, der eine Geschmacksexplosion bewirken kann und im besten Fall noch für Stunden einen angenehmen Nachgeschmack hinterlassen kann. Versucht es!


Mittwoch, 17. April 2013

Hannover Industrie Messe April 8.4.-12.4. 2013: Kleiner Rückblick

Wie immer war es sehr herzlich, angenehm und humorvoll auf dem WIKA-Messestand.
 
Feinschliff

La San Marco Tipo 80 Lever , La San Marco Instant TK


Dienstag, 16. April 2013

Loppo fragt, Loppo antwortet, Frage 1

Hallo und sonnige Frühlingsgrüße aus Kiel!

An dieser Stelle würden wir gerne unser neue Serie vorstellen, in der wir ein wenig unser Tun erklären wollen und Fragen beantworten wollen, denen wir täglich auf dem Wochenmarkt begegnen. Kaffee ist nicht gleich Kaffee, das habt ihr bestimmt schon feststellen dürfen. Doch was steckt bei uns dahinter?

Hier die erste Frage:

Warum schäumen wir die Milch nicht so heiß auf?

 

Unser Ziel ist es, die Milch so heiß aufzuschäumen, dass das Getränk sofort trinkbar ist. Doch dies ist nicht der Hauptgrund. Besonders der Geschmack gewinnt, wenn die Milch nicht zu heiß ist. Es entsteht so weder der typische Geschmack von gekochter Milch, noch wird der Kaffee durch Zugabe von zu heißer Milch bitter. Zudem wir die natürliche Süße der Milch erhalten.
Um die Milch auf die richtige Temperatur zu bringen, muss man beim Aufschäumen mit der Dampflanze Obacht geben. Wenn wir merken, dass das Milchkännchen beim Aufschäumen so heiß wird, dass wir es nicht mehr festhalten können, stoppen wir das Schäumen sofort. Als Faustregel kann man sagen, dass Milch nicht über 60°C erhitzt werden sollte.



Donnerstag, 4. April 2013

Filmchen über Bob-O-Link

Ein fabelhaftes Video über das Bob-O-Link Projekt in Brasilien. Da kommen alle schöne Erinnerungen von der letzten Ursprungslandreise im Septemper letzten Jahres mit Steffi von den Quijoten in den Sinn. 


Der Link zum Video:  http://vimeo.com/63238173


Dienstag, 2. April 2013

Ostern 2013 - Heißgetränke erwünscht!

Dieses Ostern haben wir die freien (Markt-)Tage genutzt und haben uns abermals auf Studienreise begeben. Diesmal nicht in ein warmes Kaffeeursprungsland (leider), sondern ins wolkige und kalte Berlin. Kaffeetechnisch ist Berlin wohl die Stadt, die die höchste Dichte an ambitionierten Cafés in Deutschland bietet.

Zunächst sorgten wir erstmal für eine gute Grundlage für den kommenden, übermäßigen Koffeingenuss und frühstückten ausgiebig im Café von Axels Bruder: "Cherry Coffee Crew".

Dannach war ein Café an der Reihe, von dem wir schon viel Interessantes gehört hatten. Die relativ neu eröffnete "The Barn Roastery" in der Schönhauser Allee. Dieser Kaffeeort legt besonders viel Wert auf Brühkaffee und eigene Röstungen und bietet eine beeindruckende Innengestaltung.






Die nächste Station war das "Chapter One", welches wir schon einige Male zuvor besucht hatten.



Ein weiterer Tipp stellte die frisch eröffnete "Röststätte" dar, die wir am zweiten Tag besuchten.



Nachdem wir zudem bei "Bonanza Coffee Roasters" und "Café CK" eingekehrt waren, mussten wir in Anbetracht der großen konsumierten Kaffeemenge kapitulieren. Insgesamt probierten wir uns durch 12 Brühkaffees und diverse Espressi. Berlin ist wirklich immer eine Kaffeereise wert, wobei die Kaffeeszene sehr lebendig ist und sich fortwährend weiterentwickelt. Von so einer Dynamik kann man in Norddeutschland leider nur träumen!

Von den ganzen Bohnen noch etwas berauscht, machten wir uns also nach Hamburg auf, um selbst ein paar Böhnchen braun zu machen.


Übrigens: So wird's gemacht! ;-)

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